| Datum: | 21.10.2009 |
| Thema: | Ernährungsindustrie lehnt Werbeeinschränkungen ab |
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Der Vorsitzende des Verbandes der Ernährungswirtschaft Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt (VdEW), Wolf Kropp-Büttner, hat sich am Mittwoch massiv gegen weitere Werbeeinschränkungen gewandt. Es sei ein Unding, dass immer mehr Politiker und Organisationen die Menschen zu ihrem Glück zwingen und die mündigen Bürger erziehen wollten. Betroffen seien von dieser fatalen Entwicklung vor allem Werbeaussagen im Bereich der alkoholischen Getränke, Süßwaren und alkoholfreien Getränke. Zunehmend würden durch diese Kampagnen bestimmte legale Produkte stigmatisiert, stellte der VdEW-Vorsitzende fest. Dieses Vorgehen schade der Ernährungsindustrie, sei aber in der Regel auf Dauer weder vernünftig noch erfolgreich. Bereits bei der Einschränkung der Zigarettenwerbung habe man festgestellt, dass das nicht zu einer Änderung im Verhalten der Konsumenten geführt habe. Einzig und allein die Marktanteile der verschiedenen Marken seien dadurch zementiert worden. Charakteristisch sei, dass der Marktführer Marlboro deshalb für ein striktes Werbeverbot eintrete. Kropp-Büttner fügte hinzu, dass selbstverständlich mit Verantwortung geworben werden müsse. Dafür stehe auch die Industrie mit seinen Mitteln ein. Im Bereich der Alkoholwirtschaft gebe es zum Beispiel strenge Selbstverpflichtungen gerade gegenüber Kindern und Jugendlichen.
21.10.2009 E. Michael Andritzky Hauptgeschäftsführer |





