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Datum:25.4.2005
Thema:Ernährungsindustrie Sachsen-Anhalt weiter im Aufwind

Die Ernährungsindustrie in Sachsen-Anhalt hat das Jahr 2004 wiederum positiv abgeschlossen, so E. Michael Andritzky, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Ernährungswirtschaft Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt auf der Jahresversammlung seines Verbandes am 25.04.2005 in Hannover. Wie bereits im Jahr 2003 konnte auch 2004 der Umsatz um fast 6% gesteigert werden. Die sachsen-anhaltinische Ernährungsindustrie hat über 5,5 Mrd. Euro umgesetzt. Besonders positiv, so Andritzky, ist, daß auch die Anzahl der Beschäftigten noch einmal um 2% auf fast 21.000 Arbeitnehmer gesteigert werden konnte. Die Ernährungsindustrie ist damit nach wie vor unangefochten die größte industrielle Branche in Sachsen-Anhalt.

Bedauerlich ist allerdings, daß sich die Produktivität der sachsen-anhaltinischen Betriebe verschlechtert hat, da die Lohnsumme mit 6,5% überproportional anstieg. Angesichts vieler kleiner und mittelständischer Betriebe mit schwacher Kapitalbasis ist diese Tendenz mit Sorge zu sehen. Die Unternehmen sind in einer doppelten Zwickmühle. Auf der einen Seite müssen sie viel Geld in den Markt in Form von Werbung und Marketingaufwendungen investieren, um ihren Marktanteil zu halten und insbesondere in den alten Bundesländern zu vergrößern. Auf der anderen Seite fehlt ihnen das nötige Kapital, um die betrieblichen Abläufe effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Hinzu kommt in aller Regel die niedrige Eigenkapitalbasis, die die Unternehmen anfällig macht. Es ist daher sehr zu begrüßen, daß das Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt zahlreiche Hilfen für die Unternehmen anbietet, die in wirtschaftliche Probleme geraten. An diesem Netzwerk beteiligt sich auch der Verband der Ernährungswirtschaft und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Unterstützung und Hilfe bei der Abwendung von wirtschaftlichen Problemen an.

PE 1-2005

Flyer

SozialpartnerInitiative Lebenslanges Lernen in der Ernährungswirtschaft

Informationen

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Gemeinsame Erklärung von ANG und NGG:

Demografischer Wandel: Sozialpolitische Herausforderung annehmen!

 

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