| Datum: | 15.5.2009 |
| Thema: | Stabile Beschäftigungssituation in der Ernährungsindustrie - Ausbildungsquote wurde gesteigert |
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Hannover. Die Beschäftigungssituation in der Ernährungsindustrie ist weitgehend stabil und von der Finanz- und Wirtschaftskrise bislang wenig berührt. Nach Angaben des Hauptgeschäftsführers des Verbandes Ernährungswirtschaft Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt, Michael Andritzky, seien, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, in den dem Verband angeschlossenen Unternehmen keine größeren Entlassungen geplant, sagte Andritzky am Freitag in Hannover. Auch das Thema Kurzarbeit sei in der Branche nur selten ein Thema. Gerade in der Krise zeige die Branche ihre Stärke. Dieses könne man auch an den Ausbildungszahlen ablesen. Die Ernährungsindustrie in Niedersachsen und Bremen konnte im Jahr 2008 entgegen dem Trend in vielen anderen Branchen ihre Ausbildungsquote bezogen auf die Gesamtzahl der Beschäftigten um 7,7 Prozent steigern, das ist mehr als doppelt so viel wie auf der Bundesebene in der Branche. Bundesweit stieg die Ausbildungsquote im Jahr 2008 um 3,7 Prozent. Absolutes Schwergewicht bei den zahlreichen fachlichen Ausbildungsberufen der der Lebensmittelindustrie vertretenen Branchen war die Fachkraft für Lebensmitteltechnik. In den vergangen sechs Jahren konnte die Zahl der Ausbildungsplätze in diesem Beruf um über 1 000 auf nunmehr 2 500 gesteigert werden. Dieser Beruf ist der „Allrounder“ in der Lebensmittelindustrie und wird in fast allen Sparten der Branche eingesetzt. Weitere Informationen zur Berufsausbildung gibt es unter: www.ausbildung-ernaehrungsindustrie.de
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