| Datum: | 18.6.2010 |
| Thema: | Verband der Ernährungswirtschaft begrüßt Scheitern der Ampel |
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Hannover. Der Verband der Ernährungswirtschaft Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt (VdEW) hat am Donnerstag die Entscheidung des Europäischen Parlaments begrüßt, die so genannte Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln abzulehnen. Mit diesem Schritt werde es unwahrscheinlich, dass die Europäische Union die umstrittene farbliche Kennzeichnung von Kalorien, Fetten, Zucker und Salz zur Pflicht mache, sagte der Hauptgeschäftsführer des VdEW, E. Michael Andritzky in Hannover. Andritzky nannte die Entscheidung konsequent und – entgegen allen polemischen Behauptungen - gut für die Verbraucher, die nun vor einer zunehmenden Gängelung und weiterer Irreführung verschont blieben. Der Verband der Ernährungswirtschaft habe nie etwas gegen deutliche Kennzeichnungen von Lebensmitteln im Interesse der Verbraucher gehabt, betonte Andritzky, die Ampel weise aber den falschen Weg. Sie vereinfache nichts, erleichtere nichts und helfe den Verbrauchern durch die sehr grobe farbliche Orientierung auch nicht. Tatsächlich lasse sich gesunde Ernährung nicht mit kunterbunten Farbspielchen erreichen. Den mündigen Verbraucher fördere man auf diesem Wege nicht, bekräftige Andritzky die Auffassung seines Verbandes. Kein Produkt sie nur rot oder nur gelb oder nur grün. Wolle man konsequent sein, dann müsse man je nach Inhaltsstoffen einzelne Lebensmittel mit allen möglichen Ampel-Signalen versehen. Die Verwirrung der Verbraucher sei dann total, warnte Andritzky. 17.06.2010 E. Michael Andritzky Hauptgeschäftsführer |





